Offene Lernermodelle (Open Learner Models)

LERNMIT

Ein offenes Lernermodell  (Open Learner Model – kurz: OLM) ist eine visualisierte Repräsentation von Kompetenzen eines Lerners. Mit jeder Informationseingabe verändert sich diese Visualisierung, so dass der aktuelle Stand der Kompetenzen eines Lerners abgebildet wird.

Die Informationseingabe erfolgt über verschiedene Quellen:

  • Lehrereingabe von Punkten (quantitatives Rating), Stärken und Anleitungen (qualitatives Rating in verbaler Form als kommentierendes Feedback)
  • Selbstbeurteilungen der Schüler in Punkten (quantitatives Rating), Stärken und Schwierigkeiten (qualitatives Rating in verbaler Form)
  • Andere Bewertungstools des Projektes
  • Quiz Resultate aus dem NEXT-TELL Moodle
  • Quiz Resultate aus sogenannten “OLMlets”

Informationen sind auf unterschiedlichen Abstraktionsgraden verfügbar:

  • Kompetenzen
  • Schülerinnen und Schüler
  • Gruppen/Klassen
  • Lernaktivitäten
  • Arbeitseinheiten
  • Fächer

Diese Informationen sind sowohl der Lehrkraft als auch den SuS zugänglich. Bei Bedarf kann ein Schüler einzelne Aspekte für seine Mit-SuS freischalten.

Das Betrachten eines OLM kann dabei helfen, dass die SuS ihre Stärken, Schwächen sowie Misskonzepte identifizieren können. Laut Bull & Kay (2007) unterstützt ein Open Learner Model die Metakognition (die Reflexion über den eigenen Lernprozess, die Planung des Lernens sowie die Selbstbeobachtung und -einschätzung). Daneben kann es außerdem dazu beitragen, dass die Interaktion zwischen LuL, SuS und deren Mit-SuS angeregt wird.

Wenn Sie neugierig geworden sind, können Sie sich unten einen etwa 3-minütigen Trailer zu unserem aktuellen OLM anschauen.

 

 

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